VICTORIA & ABDUL

VICTORIA & ABDUL

Regie: Stephen Frears ("Die Queen", "Philomena") | Darsteller: Judi Dench, Ali Fazal, Eddie Izzard | Land: GB, USA 2017 | FSK: Ohne Altersbeschränkung | Spieldauer: 112 Min.

London 1887: Bei den prunkvollen Feierlichkeiten anlässlich ihres 50. Thronjubiläums lernt die manchmal etwas eigensinnige britische Monarchin Queen Victoria (Judi Dench) den jungen indischen Bediensteten Abdul Karim (Ali Fazal) kennen. Zur Überraschung ihrer Familie und Berater nimmt sie Abdul in ihr Gefolge auf – zunächst als Diener am königlichen Hof.

Bald schon zeigt sich die sonst so distanzierte Queen erfrischt von ihrem neuen Bediensteten, der sich als inspirierender Gesprächspartner herausstellt und ihr seine fremde Kultur näher bringt. Abdul führt ihr vor Augen, dass sie selbst als langjährige Herrscherin noch viel über die Menschen im Britischen Empire lernen kann. Zwischen beiden entwickelt sich eine höchst außergewöhnliche Freundschaft, die bei der Entourage am Hofe schnell Misstrauen und Neid erzeugt.

Der Oscar® -Nominierte Regisseur und Royal-Experte Stephen Frears beschäftigte sich bereits vor zehn Jahren in The Queen überaus erfolgreich mit dem englischen Königshaus und Victorias Ur-Urenkelin Elizabeth II. Nun widmet er sich in Victoria & Abdul mit feinsinnigem Humor einer bisher nicht erzählten, wahren Episode aus dem Leben von Queen Victoria – eine Geschichte von Freundschaft, Toleranz und was es bedeutet zu Dienen und zu Herrschen.

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MALEIKA

MALEIKA

Regie: Matto Barfuss | Darsteller: Dokumentarischer Spielfilm | Land: Deutschland 2017 | FSK: Ab 6 Jahren | Spieldauer: 105 Min.

Die Gepardin Maleika hat sechs Junge zur Welt gebracht: Martha, Malte, Mirelèe, Marlo, der so gern klettert, Mia und Tollpatsch Majet. Mit ihrer struppigen Nackenmähne sehen sie aus wie Punks, und mit jedem Tag werden die Kleinen frecher und mutiger. Noch ist das Leben für die jungen Geparden ein Spiel und sie werden von ihrer Mutter Maleika beschützt. Jede neue Herausforderung bringt die Gepardenkinder ein Stück weiter in Richtung Selbstständigkeit. Doch die Wildnis birgt auch für die schnellsten Jäger der Erde viele Gefahren. Jedes Abenteuer könnte das letzte sein. Wir sind dabei, während die Rasselbande heranwächst, begleiten sie bei ihrem ersten Ausflug mit ihrer Mutter, der aufregenden Ausbildung zu Jägern und auf ihrem Weg zu neuen Abenteuern.

MALEIKA offenbart Momente großer Freude, zeigt aber auch, dass das Leben in der freien Wildnis nicht immer einfach ist, sogar manchmal ohne Ausweg zu sein scheint … Am Ende jedoch steht nur eine Botschaft: Egal was passiert, aufgeben ist keine Lösung – auch für Gepardin Maleika nicht!

Um dem Publikum eine große emotionale Nähe zu den Figuren zu ermöglichen, hat sich Matto Barfuss durch die Erzählweise der Disneyfilme inspirieren lassen. Entstanden ist ein bildgewaltiges Kinoabenteuer, das das Publikum teilhaben lässt an einer der berührendsten Geschichten, die die Natur je erzählte.

Regisseur Matto Barfuss ist der breiten Öffentlichkeit als der „Gepardenmann“ bekannt, er lebte zwischen 1996 bis 2002 in Tansania über 25 Wochen lang mit einer wilden Gepardenfamilie zusammen. Er ist Fotograf, Maler, Autor und leidenschaftlicher Tierfilmer. Seine Berichte und Bildbände über die Zeit in der Wildnis machten ihn weltweit bekannt. Matto Barfuss ist UNESCO-Fotopreisträger, er ist UN-Botschafter für biologische Vielfalt und Tierschützer.

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ALICE IM WUNDERLAND – ROYAL BALLET

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Komponist: JOBY TALBOT | Choreografie: CHRISTOPHER WHEELDON | Regie: Bob Crowley | Darsteller: tba | Land: GB 2017 | FSK: Ab 6 Jahren | Spieldauer: 170 Min.

BALLETT IN DREI AKTEN

FOLGEN SIE ALICE IN DAS LOCH EINES KANINCHENBAUS IN CHRISTOPHER WHEELDONS ÜBERSCHWÄNGLICHEM BALLETT NACH DEM BELIEBTEN BUCH VON LEWIS CARROLL.

Auf einem Gartenfest an einem sonnigen Nachmittag sieht Alice mit Erstaunen, dass sich Lewis Carroll, ein Freund der Eltern, in ein weißes Kaninchen verwandelt. Als sie ihm in ein Kaninchenloch folgt, geht es immer merkwürdiger zu … Auf ihrer Reise durch das Wunderland begegnet Alice den eigenartigsten Gestalten. Sie ist hingerissen von dem charmanten Herzbuben, der wegläuft, weil er die Törtchen gestohlen haben soll. Eine Verwirrung folgt auf die andere. Dann schreckt Alice plötzlich auf. Hat sie das alles bloß geträumt?

Christopher Wheeldons Ballett Alice im Wunderland eroberte 2011 die Bühne in einer Explosion aus Farbe, Magie und einfallsreicher, ausgeklügelter Choreographie. Joby Talbots Musik kombiniert moderne Klangwelten mit mitreißenden Melodien, die auf Ballettpartituren des 19. Jahrhunderts verweisen. Bob Crowley zieht für seine phantasievolle und spektakuläre Bühnengestaltung vom Puppenspiel bis zu Projektionen alles heran, was das Wunderland wunderbar realistisch erscheinen lässt.

Alice begegnet einer Fülle ungewöhnlicher und auf Anhieb erkennbarer Figuren, von der höchst überspannten Herzkönigin – die eine aberwitzige Parodie des berühmten Rosen- Adagios au_ ührt – bis hin zu einem Karten spielenden Ballettkorps, einer sich windenden Raupe und einem steppenden Hutmacher. Doch das Werk weicht auch den dunkleren Strömungen von Lewis Carrolls Geschichte nicht aus: Die albtraumhafte Küche, die gespenstische Cheshire-Katze und die irritierte Teegesellschaft, alles wird anschaulich geschildert. Der Ergebnis bietet Tanz von Weltrang als bezaubernde Unterhaltung für die ganze Familie und zeigt das Royal Ballet von seiner besten Seite.

ESAMTDAUER: CA. 2 STUNDEN, 50 MINUTEN, DAZWISCHEN ZWEI PAUSEN

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